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	<title>Kommentare fuer Die Hamburger Schule</title>
	<link>http://blog.hamburger-schule.net</link>
	<description>Eine Erklärungssystematik für Coaching</description>
	<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 01:31:51 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Ich könnte ja die Lust verlieren&#8230;.. von ualbrecht</title>
		<link>http://blog.hamburger-schule.net/2009/07/04/ich-konnte-ja-die-lust-verlieren/#comment-3729</link>
		<author>ualbrecht</author>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 21:36:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.hamburger-schule.net/2009/07/04/ich-konnte-ja-die-lust-verlieren/#comment-3729</guid>
		<description>Hallo Herr Dr. Meier,

über Ihren Satz "Schöner ist es doch, wenn die Anderen Frust haben und ich Lust auf meine Missionarstätigkeit in Sachen Coaching nach den Erkenntnissen der Hamburger Schule fröne" habe ich ein wenig geschmunzelt.

wie passt eine Missionarstätigkeit zu der Ethik der Hamburger Schule? So wie ich das verstanden habe, basiert sie darauf, dass eine Coachingbeziehung von Toleranz lebt und der Coach den Coachee dabei begleitet, entscheidungsfähig zu werden (ohne Tipps zu geben und dergleichen). Das setzt ja die Grundannahme voraus, dass Menschen über Ressourcen verfügen und sie selbst darüber Bescheid wissen, was für sie "gut" ist - nach ihrem Bezugsrahmen.

Nun gibt es auf dem Markt Menschen, die sich "Coach" nennen und ganz anders arbeiten als es die Hamburger Schule lehrt. Ihr Statement dazu ist "Selbstdarsteller, Besserwisser und schlicht dumme Menschen, die sich da zum Teil tummeln. Schade, daß sich so was Coach nennen darf."

Auf der anderen Seite stehen Klienten. Einige fragen die Dienstleistungen dieser "Selbstdarsteller, Besserwisser und schlicht dummen Menschen" nach und sind vielleicht zufrieden, andere sind von deren Dienstleistungen vielleicht enttäuscht. 

Als Beraterin erfahre ich manchmal auch von meinen Kunden, dass sie vorher bei einem Coach waren und sie es teilweise ziemlich daneben fanden, was er mit ihnen veranstaltete. Dann verspüre ich auch schon den Impuls, sauer auf diesen "Coach" zu sein, der meinen Kunden so "Sch... behandelt" habe. Allerdings rufe ich mich auch selbst zur Ordnung - der Klient hat ja von alleine erkannt, dass das Coaching ihm nichts bringt und er brach es ab. Seine Ressourcenverfügbarkeit war also vorhanden. Darüber hinaus haben Klienten ja auch noch ein soziales Umfeld (Familie, Freunde), das nach seiner Einschätzung fragen können.

Intelligente Menschen (das sind Coachees in der Regel, anderenfalls wären sie nicht coachingfähig) merken sich die Verhaltensmuster der "Coachs", mit denen sie nicht zufrieden waren und entwickeln auf dieser Basis eine Art Frühwarnsystem, damit sie nicht auf den gleichen Typ "Coach" wieder hereinfallen.

Vielleicht ist es ziemlich ketzerisch, was ich jetzt schreibe - ich denke, dass Klienten recht gut selbst beurteilen können, was für sie subjektiv ein "guter Coach" ist. Auch und gerade nach einer negativen Erfahrung, da sie dann besonders achtsam mit dem Thema Coaching umgehen.

Das ist mir zu Ihrem Beitrag eingefallen :-).

Herzliche Grüße,

Ute Albrecht</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Dr. Meier,</p>
<p>über Ihren Satz &#8220;Schöner ist es doch, wenn die Anderen Frust haben und ich Lust auf meine Missionarstätigkeit in Sachen Coaching nach den Erkenntnissen der Hamburger Schule fröne&#8221; habe ich ein wenig geschmunzelt.</p>
<p>wie passt eine Missionarstätigkeit zu der Ethik der Hamburger Schule? So wie ich das verstanden habe, basiert sie darauf, dass eine Coachingbeziehung von Toleranz lebt und der Coach den Coachee dabei begleitet, entscheidungsfähig zu werden (ohne Tipps zu geben und dergleichen). Das setzt ja die Grundannahme voraus, dass Menschen über Ressourcen verfügen und sie selbst darüber Bescheid wissen, was für sie &#8220;gut&#8221; ist - nach ihrem Bezugsrahmen.</p>
<p>Nun gibt es auf dem Markt Menschen, die sich &#8220;Coach&#8221; nennen und ganz anders arbeiten als es die Hamburger Schule lehrt. Ihr Statement dazu ist &#8220;Selbstdarsteller, Besserwisser und schlicht dumme Menschen, die sich da zum Teil tummeln. Schade, daß sich so was Coach nennen darf.&#8221;</p>
<p>Auf der anderen Seite stehen Klienten. Einige fragen die Dienstleistungen dieser &#8220;Selbstdarsteller, Besserwisser und schlicht dummen Menschen&#8221; nach und sind vielleicht zufrieden, andere sind von deren Dienstleistungen vielleicht enttäuscht. </p>
<p>Als Beraterin erfahre ich manchmal auch von meinen Kunden, dass sie vorher bei einem Coach waren und sie es teilweise ziemlich daneben fanden, was er mit ihnen veranstaltete. Dann verspüre ich auch schon den Impuls, sauer auf diesen &#8220;Coach&#8221; zu sein, der meinen Kunden so &#8220;Sch&#8230; behandelt&#8221; habe. Allerdings rufe ich mich auch selbst zur Ordnung - der Klient hat ja von alleine erkannt, dass das Coaching ihm nichts bringt und er brach es ab. Seine Ressourcenverfügbarkeit war also vorhanden. Darüber hinaus haben Klienten ja auch noch ein soziales Umfeld (Familie, Freunde), das nach seiner Einschätzung fragen können.</p>
<p>Intelligente Menschen (das sind Coachees in der Regel, anderenfalls wären sie nicht coachingfähig) merken sich die Verhaltensmuster der &#8220;Coachs&#8221;, mit denen sie nicht zufrieden waren und entwickeln auf dieser Basis eine Art Frühwarnsystem, damit sie nicht auf den gleichen Typ &#8220;Coach&#8221; wieder hereinfallen.</p>
<p>Vielleicht ist es ziemlich ketzerisch, was ich jetzt schreibe - ich denke, dass Klienten recht gut selbst beurteilen können, was für sie subjektiv ein &#8220;guter Coach&#8221; ist. Auch und gerade nach einer negativen Erfahrung, da sie dann besonders achtsam mit dem Thema Coaching umgehen.</p>
<p>Das ist mir zu Ihrem Beitrag eingefallen :-).</p>
<p>Herzliche Grüße,</p>
<p>Ute Albrecht</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Potenzial ist das, was der Coach darunter versteht von ualbrecht</title>
		<link>http://blog.hamburger-schule.net/2009/08/13/potenzial-ist-das-was-der-coach-darunter-versteht/#comment-3728</link>
		<author>ualbrecht</author>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 16:23:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.hamburger-schule.net/2009/08/13/potenzial-ist-das-was-der-coach-darunter-versteht/#comment-3728</guid>
		<description>Hallo Herr Janßen,

Ihr Beitrag hat mich angesprochen. Ich persönlich habe auch ein schlechtes Gefühl, wenn ein Coach darüber die Deutungshoheit beanspruchen möchte, welches Potenzial ich habe oder - einfacher ausgedrückt, wofür ich begabt bin.

Das möchte ich schon gerne selbst entscheiden und für mich bewerten.

Mir gefällt auch nicht die Haltung dieser Coachs, die Sie beschrieben haben - ich meine diejenigen, die den Diamanten in dem Coachee sehen und ihn "hervorholen" wollen, wofür sie sich natürlich anständig bezahlen lassen ;-).

Es ist so, als sendeten sie an ihren Coachee die Botschaft: "Du weißt nicht, was du kannst - ich als der Spezialist für Psychologie muss es dir sagen". Dadurch kann in der Coachingbeziehung ein Hierarchiegefälle entstehen. Der Coach lebt dadurch sein Eltern-Ich aus und der Coachee wird irgendwie dahingelenkt, sein Kind-Ich zu leben.

In meiner Arbeit - ich berate Bewerber und nenne mich übrigens Bewerbungsberaterin und nicht Coach - erlebe ich es oft, dass meine Kunden nicht mehr so genau wissen, was sie können - sei es durch Anfeindungen von Seiten der lieben Kollegen oder durch Bossing. Möchten sie sich bewerben, dann fragen sie mich teilweise, ob sie sich die Stelle zutrauen können à la "Was meinen Sie, Frau Albrecht, kann ich mich da bewerben?"

Obwohl ich mich Beraterin nenne, gebe ich da keinen Tipp, sondern zur Anregung eine Übung. Die besteht darin, die in der Stellenanzeige aufgeführten Anforderungen mit konkreten Beispielen aus der Berufspraxis zu belegen.

Das Ergebnis: Die Bewerber finden dann von ganz alleine heraus, ob sie sich die Stelle zutrauen oder sie noch eine Nummer zu groß für sie ist. 

Meine Erfahrung: Ratsuchende/Coachees sind schon in der Lage, ihr Potenzial zu bewerten, doch manchmal fehlt ihnen die Distanz dazu, da sie teilweise verunsichert und etwas aufgeregt sind, wenn sie sich von anderen negativ bewertet fühlen. In dieser Situation wächst schon das Bedürfnis nach einem "Coach", der sagt: "Du bist toll, du hast ein enormes Potenzial, du musst dir nur mehr zutrauen!" Langfristig bringt sie ein Coaching mit einem solchen "Coach" persönlich nicht weiter, denke ich mal.

Viele Grüße,

Ute Albrecht</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Janßen,</p>
<p>Ihr Beitrag hat mich angesprochen. Ich persönlich habe auch ein schlechtes Gefühl, wenn ein Coach darüber die Deutungshoheit beanspruchen möchte, welches Potenzial ich habe oder - einfacher ausgedrückt, wofür ich begabt bin.</p>
<p>Das möchte ich schon gerne selbst entscheiden und für mich bewerten.</p>
<p>Mir gefällt auch nicht die Haltung dieser Coachs, die Sie beschrieben haben - ich meine diejenigen, die den Diamanten in dem Coachee sehen und ihn &#8220;hervorholen&#8221; wollen, wofür sie sich natürlich anständig bezahlen lassen ;-).</p>
<p>Es ist so, als sendeten sie an ihren Coachee die Botschaft: &#8220;Du weißt nicht, was du kannst - ich als der Spezialist für Psychologie muss es dir sagen&#8221;. Dadurch kann in der Coachingbeziehung ein Hierarchiegefälle entstehen. Der Coach lebt dadurch sein Eltern-Ich aus und der Coachee wird irgendwie dahingelenkt, sein Kind-Ich zu leben.</p>
<p>In meiner Arbeit - ich berate Bewerber und nenne mich übrigens Bewerbungsberaterin und nicht Coach - erlebe ich es oft, dass meine Kunden nicht mehr so genau wissen, was sie können - sei es durch Anfeindungen von Seiten der lieben Kollegen oder durch Bossing. Möchten sie sich bewerben, dann fragen sie mich teilweise, ob sie sich die Stelle zutrauen können à la &#8220;Was meinen Sie, Frau Albrecht, kann ich mich da bewerben?&#8221;</p>
<p>Obwohl ich mich Beraterin nenne, gebe ich da keinen Tipp, sondern zur Anregung eine Übung. Die besteht darin, die in der Stellenanzeige aufgeführten Anforderungen mit konkreten Beispielen aus der Berufspraxis zu belegen.</p>
<p>Das Ergebnis: Die Bewerber finden dann von ganz alleine heraus, ob sie sich die Stelle zutrauen oder sie noch eine Nummer zu groß für sie ist. </p>
<p>Meine Erfahrung: Ratsuchende/Coachees sind schon in der Lage, ihr Potenzial zu bewerten, doch manchmal fehlt ihnen die Distanz dazu, da sie teilweise verunsichert und etwas aufgeregt sind, wenn sie sich von anderen negativ bewertet fühlen. In dieser Situation wächst schon das Bedürfnis nach einem &#8220;Coach&#8221;, der sagt: &#8220;Du bist toll, du hast ein enormes Potenzial, du musst dir nur mehr zutrauen!&#8221; Langfristig bringt sie ein Coaching mit einem solchen &#8220;Coach&#8221; persönlich nicht weiter, denke ich mal.</p>
<p>Viele Grüße,</p>
<p>Ute Albrecht</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ausbildung vs. Medien von Raoul</title>
		<link>http://blog.hamburger-schule.net/2008/08/19/ausbildung-vs-medien/#comment-11</link>
		<author>Raoul</author>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 07:29:33 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.hamburger-schule.net/2008/08/19/ausbildung-vs-medien/#comment-11</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr "admin",

ein Coach der Verantwortung für das Ergebnis übernimmt, hat mit seinem Kunden/Klienten/Coachee(wie immer Sie den Menschen nennen wollen) einen anderen Vertrag geschlossen.

Ein Fitnesscoach übernimmt auch Verantwortung für das Ergebnis.

Jedoch gibt es hier auch eine Grenze. Der Coach kann, wenn er bemerkt, was in diesem Fall zu seinen Aufgaben gehört, dass die Meilensteine nicht erreicht werden, diese Verantwortung an den Kunden zurück geben im Verlauf des Prozesses. 

Idealerweise ist es ja auch so, dass der Leistungsnehmer im Verlauf des Prozesses lernt die Verantwortung für die Ziele zu übernehmen.

Wenn er dazu schon vor Beginn des Coachings in der Lage wäre in seinem Themenfeld, dann bräuchte er ja keinen Coach, oder?

Herzlichen Gruß

Raoul</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr &#8220;admin&#8221;,</p>
<p>ein Coach der Verantwortung für das Ergebnis übernimmt, hat mit seinem Kunden/Klienten/Coachee(wie immer Sie den Menschen nennen wollen) einen anderen Vertrag geschlossen.</p>
<p>Ein Fitnesscoach übernimmt auch Verantwortung für das Ergebnis.</p>
<p>Jedoch gibt es hier auch eine Grenze. Der Coach kann, wenn er bemerkt, was in diesem Fall zu seinen Aufgaben gehört, dass die Meilensteine nicht erreicht werden, diese Verantwortung an den Kunden zurück geben im Verlauf des Prozesses. </p>
<p>Idealerweise ist es ja auch so, dass der Leistungsnehmer im Verlauf des Prozesses lernt die Verantwortung für die Ziele zu übernehmen.</p>
<p>Wenn er dazu schon vor Beginn des Coachings in der Lage wäre in seinem Themenfeld, dann bräuchte er ja keinen Coach, oder?</p>
<p>Herzlichen Gruß</p>
<p>Raoul</p>
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	</item>
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