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18.6.2009 von Axel Janßen.
Was soll ich nur machen? Können Sie mich supervidieren? Diese etwas hektisch hervorgebrachten Fragen leiteten jüngst einen Anruf bei mir ein.
Worum geht´s denn? Mein Coachee erkennt einfach nicht, dass er das Unternehmen wechseln muss. Aus welchem Grund ist Ihnen das wichtig?
Ich habe eine umfassende Analyse gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass er als Personaler dort wo er arbeitet keine Aufstiegschancen mehr hat. Einen Rat darf ich als Coach ja nicht geben. Ich habe alles versucht. Perspektivwechsel und noch viel mehr.
Was hat das wohl mit Ihnen selbst zu tun? Hmmm… in meiner Ausbildung hatte ich einen großen Anteil Selbsterfahrung. Da habe ich festgestellt, dass ich bisweilen schon ungeduldig werden kann, wenn Menschen nicht so wollen, wie ich will. Vielleicht muss ich meinem Coachee nur Zeit geben?
Wissen Sie wann, wo, aus welchem Motiv heraus, .. , welche Werte Ihnen dann wichtig sind…? Warum das so ist weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es so ist. Hat das etwas mit Ihrem Wunsch nach Supervision zu tun?
Welche Werte sind Ihnen denn im Zusammenhang mit Coaching wichtig? Mir kommt es darauf an, dass jeder seinen persönlichen Weg zu einem glücklichen und zufriedenen Leben findet. Wie autoritär ist das auf einer Skala von 1-10?>sehr lange Pause<
Das Resultat des 45min Telefonats war, dass der Anruferin die Differenz zwischen dem was Coaching erreichen will und dem was Sie persönlich erreichen wollte, bewußt war. Sie hat Verantwortung für das Ergebnis übernommen. Ihre Persönliche Kompetenz und damit verbunden ihre Handlungskompetenz waren nicht ausreichend entwickelt. Die Anruferin hat für sich Ist und Soll in diesen beiden Bereichen definiert und verfügt über die Ressourcen, selbst daran zu arbeiten.
Symptomatisch für diesen Anruf ist, dass viele Coachs ihren Coachee zu einer Erkenntnis coachen. Zwar wird augenscheinlich auf beratende Elemente verzichtet, doch werden die Angebote so gewählt, dass die mögliche Erkenntnis der Vorstellung des Coachs entspricht. Darunter leidet die Performance. Der Ruf nach “Supervision” wird laut.
Ein Coach, der im Sinne der Hamburger Schule (siehe Kompetenzmodell) seine Kompetenzen entwickelt hat, bzw. für sich selbst eine nachhaltige Selbstlernkonzeption dazu gefunden hat, braucht keine Supervision. Er ist selbst in der Lage, sein Handeln zu reflektieren.
Innerhalb der Ausbildung investieren wir als Ausbilder und Mentoren ein erhebliches Kontingent an Zeit, um die Handlungskompetenz zu entwickeln. Ein Coach, der in Kontakt mit seinen eigenen Motive, Interessen, Bedürfnissen ist, wird für sich coachen. Nicht aber für seinen Coachee.
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16.6.2009 von Dr. Meier.
Cynthia Dürr, Wolfgang Giebelhäuser und Jan Van Riet sind die ersten drei Teilnehmer aus unsereren Ausbildungen Start Oktober 2008 “Systemischer Management Coach” (SMC), die die Prüfung bestanden haben. Siehe auch: http://www.systemische-coach-ausbildung.de. Herzlichen Glückwunsch von uns Ausbildern Axel Janßen und Dr. Rolf Meier. Jan Van Riet hat seine Homepage schon fertig und im Netz. http://www.erfolgreicher-mit-coaching.de. Die Prüfungen sind ein paar Wochen her und die Drei bestätigen die hohe Ausbildungsqualität, die wir anbieten.
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16.6.2009 von Axel Janßen.
Betrachten wir den Kunden als lernendes Wesen, so liegt in der Verwendung des Begriffs “Beratung” (auf “Prozessebene”) im Zusammenhang mit Coaching eine ungeheure Brisanz.
Der Mensch interpretiert “Neues” grundsätzlich auf der Basis von “Bekanntem”. Wissen wird “angedockt”. Biete ich einen Begriff an, der das Wort “Beratung” enthält, so wird unser Gehirn zuerst nach allem suchen, was es über “Beratung” weiß. Aus diesem Rahmen heraus wird der Begriff Coaching gedeutet. Damit besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde auch Beratung erwartet. Und vielleicht auch Qualitätskriterien von Beratung an Coaching anlegt.
Gehen wir noch einen Schritt weiter und folgen dem Axiom, das Wahrnehmung letztlich auf der Wahrnehmung von Unterschieden basiert, so bleibt als wahrnehmbarer Unterschied vermutlich nur das Wort “Prozessebene”. Andockbar sind die Begriffe “Prozess” und “Ebene”. Es bleibt ein kognitives Rauschen. Denn was das so genau eigentlich ist bleibt schleierhaft. (Natürlich besteht die Möglichkeit einer unsauberen Recherche meinerseits)
Wenn genügend “Kundige” oft genug schreiben, dass Coaching Beratung ist, wird vielleicht durch die pure Penetration diese Behauptung zur Meinung Vieler. Da gibt´s noch eine Menge zu klären. Auf Prozessebene versteht sich.
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16.6.2009 von Axel Janßen.
Nein.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Coaching sogar unter der Ägide von Cristopher Rauen vom DBVC (Deutscher Bundesverband Coaching) als “professionelle Beratung” formuliert wird. Die Frage, warum Coaching denn Coaching genannt wird und nicht Beratung / Optimierungsberatung / Lebensbewältigungsberatung o.ä, drängt sich hier auf. Die Verantwortung für das Ergebnis wird auch bei dieser Sicht nicht durch den Coach übernommen. Die Beratung erfolgt auf “Prozessebene”.
Eine zentrale Rolle scheint ebenfalls das Wort “Klärung” einzunehmen. Was genau soll geklärt werden? Oder: Was ist denn trübe? Häufig werden hier “zum Problem führende Prozesse” genannt, die es zu erkennen gilt. Hier macht sich das Wort “Prozess” erneut bemerkbar. Ein Prozess beschreibt, unabhängig von der deutenden Wissenschaft, immer einen Ablauf und er beinhaltet einen Zweck. Bei der Verwendung des Wortes Prozessebene liegt die Vermutung nahe, dass es noch andere Ebenen geben muss. Auf welcher Ebene erfolgt Beratung denn in der Regel? Was macht Coaching hier besonders? Geht es hier nicht eher um Zusammenhänge?
Nachwievor ist unklar, was denn mit der “Prozessebene” genau gemeint ist.
Vermutlich analysiert der Coach seinen Coachee, macht sich so seine Gedanken und bietet ihm eine andere Perspektive an. Ein Perspektivwechsel ist im Coaching generell förderlich. Nur darf es hier niemals um die Perspektive des Coachs gehen. Ein Coachee ist selbst in der Lage, unterschiedlichste Perspektiven einzunehmen und zu reflektieren.
Möglicherweise ist das Funktionsprinzip einer Beratung auf Prozessebene in der Tat das Prinzip einer Beratung. Der Berater analysiert (die Prozessebene) und bietet eine Lösungsidee vor dem Hintergrund seiner Expertise an. Der Kunde hat jederzeit die Freiheit zu entscheiden, ob er die Lösung annimmt oder nicht. Das begriffliche Novum “Coaching” erhält seine Legitimation durch die Berücksichtigung des Menschen als Individuum. Die Beratung ist “persönlich” und nicht von “der Stange”.
Doch Coaching dieser Denkart ist noch weitaus autoritärer als jede Beratung. Als Ziel von Coaching wird oft “die Entwicklung einer Arbeits- und Lebensperspektive” genannt. Ist es das was Coaching will? Wenn der Coach so denkt, wird er im Coaching auch genauso handeln. Er. entwickelt für seinen Coachee eine Perspektive (für das Leben). Autoritär bedeutet “aus der Person kommend”. Die Idee kommt also aus der beratenden Person des Coachs.
Eins ist sicher: Beratungsarbeit ist erfolgreicher, wenn sie auf den Menschen eingeht. Doch warum das dann Coaching genannt wird, ist schwer zu klären. Zumindest auf der Prozeßebene. Was auch immer das ist.
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15.6.2009 von Axel Janßen.
An Wunderwaffen zu glauben ist nicht verboten. Doch gilt auch hier der englische Grundsatz “A Fool with a tool is still a fool”.
Doch was macht ein Tool aus? Was macht ein Tool effizient?
Zunächst einmal ist bereits der Begriff “Tool” in hohem Maße irreführend. Tool kann direkt mit “Arbeitsgerät” oder “Werkzeug”übersetzt werden. Ein Werkzeug wird für einen Arbeitsvorgang benötigt. Das Werkzeug selbst hat keinen Ablaufcharakter. Es kann nicht an Zeit abgebildet werden. Dem Charakter von Werkzeugen entspräche im Coaching am ehesten “die Frage” oder ein konkretes Hilfsmittel zur Visualisierung. In Publikationen über Coaching wird “Tool” meist synonym zum Wort “Methode” verwandt. Warum das Wort “Tool” bevorzugt wird, obgleich es schlichtweg falsch verwandt wird, läßt sich vielleicht durch den Wunsch nach einem Wunderwerkzeug erklären. Vermutlich aber deutet die Flucht in einen Anglizismus auf ein mangelndes Verständnis hin oder gibt der Materie Coaching im Sinne von “Vermarktung” einen modernen Anstrich. So erfährt das Wort “Tool” rasch eine enorme Verbreitung. Wer modern sein will schreibt “Tool” anstatt “Methode”.
Effizienz ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen. Mit wenig Aufwand viel erreichen. Wer will das nicht.Entscheidend hier ist die Frage: Was (welcher Nutzen) soll denn erreicht werden? Nur darüber läßt sich vergleichend die Frage nach Effizienz beurteilen. Coaching will, dass ein Coachee selbst erkennt, welche Kompetenzen er im Zusammenhang mit seinem Ziel erlangen muß und wie er diesen Weg beschreitet. Im engeren Sinne geht es darum, dass die Selbstwahrnehmung des Coachee erweitert wird, dass die Entwicklung von Handlungsaltenativen durch den Coachee ausgelöst/ermöglicht wird und dass die Entscheidungsfähigkeit des Coachee ausgelöst/ermöglicht wird. Daran kann beurteilt werden, ob eine Methode (Tool) effizient ist.
Der Coachee und nur der Coachee kann Effizienz beurteilen. Er beurteilt, mit welchem Aufwand er welchen konkreten Nutzen im Coaching hat.
Ein weitaus größeres Problem in Hinblick auf den Begriff “Effizienz” ergibt sich aus der Haltung vieler Coachs dem Coaching selbst gegenüber. Weitestgehend besteht Einigkeit darüber, dass der Coach die Verantwortung für den Prozess hat, der Coachee für das Ergebnis. Eine Methode kann im Coaching selbst kein Ergebnis gebären. Der Coachee reflektiert und produziert Ergebnisse eigenständig. Eine Methode wird somit immer nur einen “Angebotscharakter” haben. Sobald ein Coach jedoch die Ergebnisverantwortung übernimmt, wird er Methoden wählen, die ihn eben darin unterstützen. Folglich wird er hier eine gänzlich andere Effizienzbewertung durchführen. Eine Sichtung verschiedener Ausbildungsangebote unterstützt diese These (Quellen können über die Betreiber der Hamburger Schule erfragt werden). So wird geschrieben von “integrativer Methodik - die hilfreichsten und wirksamsten Techniken aus systemischer, konstruktivistischer und hypnotherapeutischer Arbeit, NLP, Sport-Mentaltraining und Provokativer Therapie”. Es sei erlaubt, das Wort “Techniken” hier synonym zum Wort “Tool” zu interpretieren, da die Autoren selbst nicht differenzieren. Aus welchem Grund bedient sich ein Coach der Therapie oder dem NLP? Er hat die Idee, zu wissen, was gut für seinen Coachee ist. Um eben dieses Bild zu befriedigen wählt er Methoden, die ihn dabei unterstützen, ein Ergebnis zu erzielen. Ist der Aufwand gering, so ist die Methode effizient aus Sicht des Coachs. Doch letzten Endes manipuliert ein solcher Coach. Er coacht seinen Coachee zu einer Erkenntnis, der Erkenntnis des Coachs. Das gelingt natürlich mit einer Methodenwahl wie o.a. ganz vortrefflich. Welches Menschenbild dahinter steckt und ob das noch etwas mit Coaching zu tun hat, ist fraglich. Doch vielleicht ist es effizient.
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15.6.2009 von Axel Janßen.
So jedenfalls stellt sich mir der Markt an Coach-Ausbildungen da. Orientiert am “quasi Standard -mehr als 150 Ausbildungsstunden” wird munter drauf los “ausgebildet”. Ausbilder werden nur zu gern als “erfahrene” Experten auf ihrem Gebiet ausgewiesen. Einmal zwischen den Zeilen gelesen wird jedoch sehr selten auf die Erfahrung als Ausbilder hingewiesen. Eine Trainer-Ausbildung oder irgendeine andere geeignete Ausbildung, die ein Mindestmaß an pädagogischem Handlungsvermögen garantiert, ist fast nicht zu finden. Das Prinzip “Vormachen-Nachmachen” ist zentrale Vermittlungsmethode. “Effiziente Tools” sind der Köder für die Kunden. Für was konkret zahlt der Kunde seine Ausbildungsgebühr?
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15.6.2009 von Axel Janßen.
In der Regel ist der Kunde selber nicht als Ausbilder tätig und kann nur über sein Gefühl die Qualität bewerten. Gefühle sind körperlich empfundene Indikatoren für die Summe bisheriger Erfahrung und fungieren hier als Bewertungsinstanz. Die “bisherige Erfahrung” liegt meistens nicht vor. Insofern kann Qualität im eigentlichen Sinne nicht oder noch nicht bewertet werden. Was bewertet wird, ist, ob eine Veranstaltung als angenehm oder unangenehm empfunden wurde. Botschaften, die “hocheffiziente Tools” versprechen werden gerne gehört. Was diese Tools denn hocheffizient macht und was sie denn mit Coaching zu tun haben, diese Fragen können vor dem eigenen Erfahrungshintergrung oft nicht gestellt werden.
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19.8.2008 von Axel Janßen.
Als Ausbilder bin ich naturgemäß Ansprechpartner für unsere Teilnehmer in allen Fragen zur Ausbildung, zur persönlichen Entwicklung als Coach und auch zur “Szene”. Unsere Teilnehmer lesen Newsletter, Coaching Magazine, - E-zine, um sich differenziert mit dem Thema Coaching auseinanderzusetzen. So kommen auch Fragen zustande, die wie folgt lauten: “Aus welchem Grund hat der Coach xy, der im Artikel z interviewt wurde, geschrieben, dass er in einem Dilemma steckt, da er das Problem seines Klienten manchmal nicht lösen kann?” Nun sei mir dieses unsaubere Zitat an dieser Stelle gestattet. Die Antwort hat sich unser Teilnehmer selbst gegeben: Dieser Coach übernimmt Verantwortung für das Ergebnis. Da er somit assoziiert ist, handelt er einfach unprofessionell.
Was mich verwundert ist, dass diese Fragen kein Einzelfall sind. Vielleicht ist es die Stringenz der Hamburger Schule, die den Coach in der Prozessverantwortung sieht, vielleicht liegt es an der persönlichen Kompetenz, die ein Teilnehmer aufbaut, vielleicht liegt es aber auch an der Berichterstattung über Coaching. Wir haben mittlerweile säckeweise “Quatärliteratur” über Coaching. Es wird fröhlich voneinander abgeschrieben. Sicherlich ist es schwer, sich hier eine Meinung zu bilden. Dialektik in der Berichterstattung ist noch in weiter Ferne. So ist es nur verständlich, wenn die schreibende Zunft noch sehr unbeholfen Fragen stellt.
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1.8.2008 von Axel Janßen.
Wenn Sie diese Frage irritiert, haben Sie vielleicht ein ganz eigenes Verständnis von diesem Wort. Vielleicht deuten Sie es aus einem bestimmten Kontext heraus.
Die Zeitschrift Wirtschaftspsychologie aktuell veröffentlicht in Ihrer Ausgabe 2/2008:
“Die zehn Gebote: Was ein Coach von der Therapie-Forschung lernen kann” (E. de Haan ). Innerhalb dieses Artikels nimmt die Beziehung zwischen Coach und Coachee einen hohen Stellenwert ein. Unter anderem spricht de Haan von einer Allianz zwischen Coach und Coachee.
Beleuchten wir mal ein wenig “Beziehung” im Sinne von “Vertrauen” so stoßen wir auf Beziehungen, die ein Patient zum Arzt eingeht, die ein Christ zum Seelsorger eingeht, die ein Mandant zum Anwalt eingeht u.v.m.. Es handelt sich um “Beziehungen”, die in einem bestimmten Kontext zeitlich befristet eingegangen werden. Durch Werte, die in diesem Kontext akzeptiert werden, wird bereits größtenteils eine solide Arbeitsgrundlage sicher gestellt. Natürlich spielt Sympathie eine Rolle. Letzendlich wird auch sie durch Wertegemeinsamkeiten getragen.
Diesen Beziehungen ist gemeinsam, dass Sie von “seelisch Gesunden” aufgebaut werden.
Laut de Haan geht der Coach eine Allianz mit seinem Coachee ein. Hier sei die Frage nach der Absicht gestattet. Allianz beinhaltet Nähe. Die Kunst eines Coaches liegt darin, Distanz zu wahren. Der Rahmen für eine professionelle Bziehungsgestaltung ist durch die Ethik begründet.
Wenn Coaching eine “nachhaltige Selbstlernkonzeption” bewirken will, dann ist jede Form von Allianz hinderlich. Wer als Coach den Blick auf seinen Coachee frei haben möchte, braucht Distanz und ein hohes Maß an Persönlicher Kompetenz und Handlungskompetenz. Es besteht sonst die Gefahr, dass der Coach letztendlich für sich selbst coacht.
Konfrontation, aufbrechen gewohnter Denkstrukturen, Feedback. Wird eine Beziehungs-Allianz-Coach das machen?
Die Distanz des Coachs ist eine Distanz, die von Werten des Coachings getragen wird.
Ein Therapeut benötigt eine andere Beziehungsebene als der Coach, da sein Klientel bereits leidet und es mit der Selbstregulation nicht so ganz klappt. Ein Patient der regrediert benötigt in der Tat eine andere Form der Beziehung.
Coaching ist keine Therapie. Lernen kann von der Therapie nur der, der ein von Fakultäten unabhängiges Verständnis von Coaching entwickelt hat. Mit diesem thematischen Filter kann ein Coach mit Bedacht aus unterschiedlichsten Disziplinen auswählen. Konfrontieren, aufbrechen, auslösen. Und das bei jedem Wetter. Die Beziehung steht.
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25.6.2008 von Axel Janßen.
Unsere “Hamburger Schule” haben wir mit einem gezielten “Presseverteiler” an die Öffentlichkeit gebracht.
Interessant - wieviele die Seite inzwischen kennen.
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