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23.6.2010 von Dr. Meier.
Guten Tag liebe Leser,
ich möchte Sie über folgende Neuerscheinung informieren:
Dr. Rolf Meier und Dipl.Päd. Axel Janßen
CoachAusbildung - ein strategisches Curriculum
Gebunden - 612 Seiten - DIN A 4
Verlag Wissenschaft & Praxis, Dr. Brauner GmbH, 75447 Sternenfels
ISBN: 978-3-89673-547-8
Worum geht es?
Coaching unterstützt Menschen darin, ihre Wahrnehmung zu erweitern, entscheidungsfähig zu werden, Verhaltensalternativen zu entwickeln und ihre Erkenntnisse in andere Bereiche zu übertragen.
Aber in welchem Wertesystem wird Coaching als Unterstützung verstanden und praktiziert?
Die Autoren begreifen Coaching nur dann als wirksam, wenn Coaching als autonomes selbstorganisiertes Handlungslernen verstanden wird. Dazu zählen fundamental die Werte Freiheit, Freiwilligkeit, Ressourcenverfügung und Selbststeuerung als handlungsleitende Basis für das Verständnis von Coaching .
Der Coachingprozess als Wirkmethode ist der “Star” und der Coach sein Diener.
Die praktisch-pragmatische Darstellung aller systemisch-konstruktivistischen Elemente einer Coachausbildung, 37 Abstracts coachingrelevanter Wissenschaftsdisziplinen, inhaltliche und strukturelle Beispiele, Rechtsgrundlagen, Vertragsmuster, Leitfaden und vieles mehr, versetzen den Leser in die Lage, eigene CoachAusbildungen zu konstruieren, vorhandene weiter zu entwickeln und das eigene Coachingverständnis zu evaluieren.
Ein Grundlagenmaßstab für Qualität in der CoachAusbildung, entworfen von lebens- und berufserfahrenen Coachs und Coach-Ausbildern.
Das Inhaltsverzeichnis für Ihre Orientierung:
Vorwort
Die Mitwirkenden und die sehr, sehr herzliche Danksagung
1 Grundlagen
1.1 Strukturmerkmale des Curriculums und ihre Deutung
1.2 Coachingansätze im Vergleich
1.3 Theorie vom „selbstorganisierten Coaching”
1.4 Coachinganlässe
2 Kompetenz in der systemischen Betrachtung
2.1 Kompetenz als Anspruch
2.2 Anspruchsgruppen an Kompetenz
2.3 Potenzialanforderungen an Auszubildende und Ausbilder
2.4 Kompetenz und grundlegende Pflichten des Ausbilders
2.5 Die Multifunktionalität de Ausbilders — Der Mentor
2.6 Die Feedbacksystematik als curriculare Kontrollinstanz
3 Didaktik und praktische Handhabung
3.1 Die Didaktik einer Ausbildung
3.2 Planung einer Ausbildung orientiert am Kompetenzmodell
3.3 Entwicklung von Lehr- und Lernmethoden und Einordnung in die Lern- und Zielorganisation
3.4 Dramaturgie
3.5 Beispiel eines Ausbilderleitfadens
4 Fähigkeiten des Coach
4.1 Einleitung
4.2 Selbsteinschätzung des eigenen Verhaltens
4.3 Fragen
4.4 Bedeutungen und Zusammenhänge klären
4.5 Hypothesenbildung auf Abstraktionsebene
4.6 Prozess führen
4.7 Angebote auf Abstraktionsebene
4.8 Perspektivwechsel auslösen
4.9 Kommunikationskontext vereinbaren
4.10 Branchen-, themenspezifische- oder kulturelle Fähigkeiten
5 Identifikation von pädagogischer und betriebswirtschaftlicher Qualität
5.1 Die Zertifizierung — Überprüfung von Coachkompetenzen
5.2 Kriterienkatalog für die Auswahl von Coachs
6 Rechtliche, normative und betriebswirtschaftliche Bezüge einer Ausbildung
6.1 Recht im Coaching
6.2 PAS 1093 (Deutsches Institut für Normierung e.V., 10. Juli 2009)
6.3 Marketingkonzeption und ihre Merkmale
6.4 Der Businessplan und seine Merkmale
7 Die mentale Vorbereitung und Durchführung eines Coaching
7.1 Das Modell der kritischen Erfolgsfaktoren im Coaching
7.2 Zentrale Werte und Normen des Managementcoaching
7.3 Denken in Kontexten — das MVWK-Modell
7.4 Dokumentation eines Coaching
8 Ausbildungsbezogenes Wörterbuch
9 Coaching relevante Wissensgebiete
9.1 Andragogik
9.2 Axiomatik
9.3 Betriebswirtschaft
9.4 Curriculum
9.5 Entscheidungstheorie — ET
9.6 Führung
9.7 Führungswissen für den Führungsalltag
9.8 Glaube
9.9 Handlungslernen
9.10 Kommunikation
9.11 Konsequenzen aus der psychologischen Lernforschung
9.12 Konstruktivismus / pädagogischer Konstruktivismus
9.13 Kreativität
9.14 Lehren und Lernen
9.15 Lernen
9.16 Linguistik
9.17 Logik
9.18 Marketing und Markenmanagement
9.19 Motivationspsychologie — Motive und Motivation
9.20 Naturheilkunde
9.21 Neuro Linguistisches Programmieren — NLP
9.22 Neurowissenschaftliches Wissen für Veränderungen und Lernen
9.23 Pädagogik
9.24 Philosophie
9.25 Psychologie
9.26 Psychotherapie
9.27 Rechtswissenschaft
9.28 Semantik besser verstehen
9.29 Soziologie
9.30 Strategie — eine Begriffsführung
9.31 Supervision
9.32 Systemtheorie
9.33 Transaktionsanalyse — TA
9.34 Visionen — woher und wofür?
9.35 Werte — Lichtspiele
9.36 Wissenschaftstheorie
9.37 Ziele
9.38 Autorinnen und Autoren der Coaching relevanten Wissensgebiete
9.39 Persönliches Nachwort der Herausgeber
_________________
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2.6.2010 von Dr. Meier.
Johannes Thönneßen vom MWonline hat in seinem Blog das Thema Nachhaltigkeit aufgegriffen. Er beklagt wie manch anderer, daß der Begriff zu einem inhaltsleeren “Plastikwort” zu verkommen droht. Eine Suche nach “Definition Nachhaltigkeit” in Google bringt viele interessante Erklärungen:
Die Hamburger Schule ( www.hamburger-schule.net) verwendet den Begriff “nachhaltig” auch. Nachhaltige Selbstlernkonzeption meint in der Theorie vom Selbstorganisiertem Coaching, daß der Coachee durch den Coachingprozeß lernt, wie er eigenständig ohne fremde Inhaltshilfe zu seinen Lösungen und Umsetzungsplänen kommt und wie er in vergleichbaren thematischen Kontexten sein Veränderungsthema oder Veränderungswunsch dann selber coachen kann. Nachhaltig meint damit: selber können, selber wollen und sich selbst controllen können. Die nachhaltige Selbstlernkonzeption befähigt zur Handlungskompetenz “Selbstcoaching”.
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1.4.2010 von Dr. Meier.
Der Deutsche Coaching Verband (DVC) lehnt ein Fernstudium als Grundlage für eine verbandseigene Zertifizierung ab.Prima kann ich da nur sagen.Dies wäre dann für den Verband ein Anfang, um Coaching zu qualifizieren. Wenn der DVC dann noch definieren würde was ein Coachingprozess ist und sich von Beratung im Coaching distanzieren würde, wäre dies ein bedeutsamer Schritt.Gerne können sie sich die Hamburger Schule als Vorbild nehmen ( www.hamburger-schule.net)
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15.3.2010 von Dr. Meier.
Im Netz finde ich folgende Erklärungen für Prozess:
- Prozess heißt das streitige Verfahren vor einem Gericht, das durch eine Klage (im Falle des Strafprozesses durch eine Anklage) eingeleitet wird und darauf zielt, die Situation durch eine verbindliche Entscheidung (ein Gerichtsurtei oder einen Gerichtsbeschlus) zu klären.
- Ein Geschäftsprozess beschreibt eine Folge von Einzeltätigkeiten, die schrittweise ausgeführt werden, um ein geschäftliches oder betriebliches Ziel zu erreichen.
- Ein Prozess erläutert den Fluss und die Transformation von Material, Informationen, Operationen und Entscheidungen.[1] Eine Spaltung in Teilprozesse, die sich wiederum in Schritte und Aktivitäten gliedern, ist möglich.
- Lange beschäftigte sich die Betriebswirtschaftslehre ausschließlich mit der Gestaltung der Aufbauorganisation. Dies führte zu einer Entfremdung vom Kunden sowie zu mangelnderFlexibilitä und Schlagkraft am Markt und damit verbundenen Wettbewerbsnachteilen. Deshalb kam es zu einer Fokussierung auf die Qualität im Unternehmen, so dass die Prozessorientierung an Bedeutung gewann. Erste Arbeiten zu diesem Thema wurden 1932 von Fritz Nordsieck, 1960 von Erich Kosiol und in den 80ern von Michael Gaitanides und August-Wilhelm Scheer veröffentlicht. Grundlage für die hier entworfenen Modelle hat Adam Smith bereits 1776 mit An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations gelegt.
- Scheer beschreibt einen Prozess als eine Abfolge von Ereignissen und Funktionen. Dabei ist ein Ereignis der Auslöser für eine Funktion oder auch Tätigkeit.
- Fritz Nordsieck weist in folgendem Zitat auf die Notwendigkeit einer an Prozessen ausgerichteten Unternehmensgestaltung hin:
Der Betrieb ist in Wirklichkeit ein fortwährender Prozess, eine ununterbrochene Leistungsktte. […] anzustreben ist in jedem Fall eine klare Prozessgliederung.“ (Nordsieck: 1932). Nordsieck begründet damit zwar noch kein prozessorientiertes Konzept, bildet aber immerhin die gedankliche Grundlage, denn er erkennt einen abstrakten Betriebsprozess als Grundlage für die Strukturierung der Aufbauorganisation.
- Nach DIN 19226 Teil 1 wird ein Prozess definiert als „Gesamtheit von aufeinander einwirkenden Vorgängen in einem System, durch die Materie, Energie oder auch Information umgeformt, transportiert oder auch gespeichert wird“[1]
- Der Technische Prozess wird mithilfe von Einflussgrößen gesteuert und liefert und Ergebnisgrößen. Materie- Energie und Information fließt zu bzw. ab. [2]Folge logisch zusammenhängender Aktivitäten zur Erstellung einer Leistung oder Veränderung eines Objektes (Transformation) mit definiertem Anfang (Auslöser oder Input) und definiertem Ende (Ergebnis, Wert, Output) mit dem Hauptaugenmerk auf Wertzuwachs bzw. Wertschöpfung.
- Ein Prozess ist eine zusammengehörige Abfolge von Tätigkeiten zum Zweck einer Leistungserstellung. Innerhalb eines Prozesses werden Eingaben in Ergebnisse umgewandelt.
- Prozess (allg.:) Ablauf, Geschehen
- Prozess (Statistik) : Methode in der Statistik
- Die Methodologie (griechisch μεθοδολογία, etwa „Lehre über die Vorgehensweise“) ist die Lehre von den wissenschaftlichen Methoden.
WAS GILT DENN NUN IN UNSEREM COACHING - Hamburger Schule -?
..wenn dort vom Prozess gesprochen wird? Unsere Teilnehmer fragen auch immer wieder danach.
Wir verstehen unter Prozess im Coaching einen generell strukturierten Ablauf. Und verdichten unsere Sichtweise über den Prozess als eine Methode.
Methoden sind “richtige Abläufe” in einem Kontext. Wir ( www.hamburger-schule.net) definieren Methoden als themenspezifische Analyse- und Lösungsmuster, die ein “richtiges” Ablaufverfahren im Kontext definieren.
Unser Coachingprozess basiert auf den wissenschaftlich anerkannten Theorien: Selbstgesteuertes Lernen, Rubikonmodell nach Heckhausen. Kepner-Tregoe-Methode , Transfertheorien. Die Handhabung erfolgt auf Bais der Werte Freiheit, Feiwilligkeit, Ressourcenverfügung und Selbststeuerung, die konsequent zu beachten und einzuhalten sind.
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16.11.2009 von Dr. Meier.
In diesen Tagen wird viel über einen Mann berichtet, der sich vor einen Zug geworfen hat und dabei zu Tode kam. Neben der individuellen und kollektiven Trauer, wird in der veröffentlichten Meinung der Eindruck vermittelt, daß die Krankheit des Mannes für den Siuzid verantwortlich ist. Ein Psychotherapeut erwähnt heute in einem Kommentar in DIE WELT, daß die Krankheit des Mannes nicht permanent auftritt. Es wechseln sich Phasen der Krankheit und den damit einhergehenden psychischen und physischen Beeinträchtigungen mit den Phasen der Nichtbeeinträchtigung ab.10 % der von dieser Krankheit Befallenen verüben den Siuzid. “Zwischen den Phasen ist der Patient in der Regel gesund” schreibt der Psychotherapeut Manfred Lütz. ” Es handel sich übrigens nicht um einen “Freitod”, denn es war die Krankheit, die ihn in den Tod trieb” formuliert er weiter. Ich interpretiere diese veröffentlichte Meinung, daß der Mann “folgerichtig” seinen Suizid begang und er keinen freien Willen hatte, sich dagegen zu entscheiden.Der Mensch als was?Als Coach, der durch Coaching Entscheidungsfähigkeit durch den Coachee auslösen will, komme ich nun in Bedrängnis. Hat der Mensch nun einen freien Willen zur Entscheidung oder nicht? Ist die enttäuschte großartige und einmalige Liebe, die sehnlichst nicht eingetretene Beförderung usw. verantwortlich für Siuzide?Motive und Selbstwirksamkeitserwartungen verbunden mit wertegeleiteten Kontexten veranlassen mich zum Verhalten, dem immer eine Entscheidung vorausgeht. Die absolute rationale - also entemotionalisierte - Entscheidung gibt es nicht. Bedeuten emotionale Einflüsse auf unsere Entscheidungen - welche Stärke auch immer -, daß wir keine freien Wahl der Entscheidung haben? Also dafür oder dagegen bzw. sowohl als auch?
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4.7.2009 von Dr. Meier.
Es gibt wirklich gut Einrichtungen - so z.B. das Internetnetzwerk “Xing”. Da gibt es viele Foren in dem “man” sich mit Gleichgesinnten treffen kann. Rumalbern, Frust abladen, Gedankenaustausch und ernsthaft diskutieren kann man und Vieles mehr - alles ist oder scheint möglich. Aber ich glaube gegen Dummheit, Arroganz und assoziale Werte und Verhaltensweisen kann wenig getan werden. In Xing gibt es ein Forum “Coaching”. Mittlerweile sind dort über 3.700 Mitglieder eingetragen, von der weit überwiegenden Zahl merkt man nichts, weil sie sich nicht durch Beiträge zu erkennen geben.Eine ernsthafte, differenzierte und am Thema Coaching orientierte Diskussion kann ich dort nicht führen. Selbstdarsteller, Besserwisser und schlicht dumme Menschen, die sich da zum Teil tummeln. Schade, daß sich so was Coach nennen darf.Ich könnte ja die Lust verlieren - tue ich nicht, dann bliebe mir nur Frust. Schöner ist es doch, wenn die Anderen Frust haben und ich Lust auf meine Missionarstätigkeit in Sachen Coaching nach den Erkenntnissen der Hamburger Schule fröne.
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16.6.2009 von Dr. Meier.
Cynthia Dürr, Wolfgang Giebelhäuser und Jan Van Riet sind die ersten drei Teilnehmer aus unsereren Ausbildungen Start Oktober 2008 “Systemischer Management Coach” (SMC), die die Prüfung bestanden haben. Siehe auch: http://www.systemische-coach-ausbildung.de. Herzlichen Glückwunsch von uns Ausbildern Axel Janßen und Dr. Rolf Meier. Jan Van Riet hat seine Homepage schon fertig und im Netz. http://www.erfolgreicher-mit-coaching.de. Die Prüfungen sind ein paar Wochen her und die Drei bestätigen die hohe Ausbildungsqualität, die wir anbieten.
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17.4.2008 von Dr. Meier.
…ich bin ab sofort- 17. April 2008 - Mitglied in einer für mich bisher unbekannten Community: “Den Bloggern”.
Schau’n ‘mer ‘mal was es bringt -für mich.
Ein Blogger will ich gar nicht sein - und ein Tagebuch habe ich nicht gehabt bisher. Ging auch nicht. Als Jugendlicher war das was für Mädchen- wo ich doch ein Junge bin - oder war? Bin ich als “Blogger ” doch EINES?
Im Coaching geht es auch darum, bisherige Sichtweisen zu hinterfragen. Bestehende Analyseroutinen und Lösungsroutinen in Frage zu stellen, wenn angestrebte Ergebnisse sich nicht einstellen.
Da ich kein Mädchen sein will - brauche ich auch kein Coaching. So einfach ist es.
… und die Moral von der Geschichte? Wer sich verändern will- und es mit eigenen momentanen Ressourcen nicht schafft - könnte einen Coach gebrauchen: hoffentlich Hamburger Schule ausgebildet.
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