Archive für 3.3.2011

Der Lösungsalgorithmus und die Jauchegrube

… ach ja, sympathisch ist er mir der Karl Theodor.

Er tritt immer so klar und orientiert auf. Kann emotional - hängt natürlich mit seine Stimmlage und dem Sprechduktus zusammen - uns ohne anzuschauen die Aura der Freundschaft und des guten Familienmitglieds vermitteln. Bei Persil heißt es: da weiss man was man hat. Und bei Karl Theodor zu Guttenberg ” da weiss man was man kriegt”.Und was kriegen wir? In entscheidenden Situationen stimmt die erste Entscheidung nicht bei ihm:

- Schneiderhahn und der Staatsekretär

- das Entscheidungsdesaster um Oberst Klein

- die Suspendierung des Kapitäns der Gorch Fock

und nun seine Einlassungen zu seiner Promotion.

Was in der öffentlichen Diskussion beobachtet werden kann . ist, dass jedwede Argumentation geleitet ist von Interessen. Interessen die sich aus den Motiven und Bedürfnissen der Personen ergeben. Ob Frau Merkel, ob die CSU, ob die Opposition, ob die Damen und Heren aus der Wissenschaft ob “angeekelte” Ministerkollgen und Parlamentspräsidenten ob……..

Keiner fragt aber nach  dem Interesse der Position “Verteidigungsminister”. Diese Frage würde ein nach der Hamburger Schule ausgebildeter Coach stellen. Die Position “Verteidigungsminister” hätte den Anspruch, daß nur diejenige Person geeignet ist, der “politisch denken und systemisch handeln” kann. Der Handeln auf der Basis von wirksamen Ressourcen orientiert. Und eine “Analyse potentieller Probleme” mit einem überarbeiteten Handlungsplan wäre auch entstanden.

Wer ein starkes Anerkennungsmotiv hat und die Anerkennung in seiner Umwelt sucht und nicht in sich, wird erst handeln und dann a l l e s  über- und durchdenken, um zu einer weiteren Entscheidung zu kommen. Assoziiert nennt der Kundige es. Wer seine Interessen in einem “öffentlichen Amt” realisiert, muss scheitern. Die Interessen des Amt wollen realisiert werden.

Insofern ist es gut, Karl Theodor in sein Kloster “Besinne Dich” zu schicken, um in ein paar Jahren nach zu sehen, ob er für eine TOP-Führungsaufgabe gereift ist oder nicht.

Ich denke nicht. Solange er im Wertesystem seines Kontextes verharrt, wird er sich nicht ändern. (Ich möchte nicht, das Herr zu Guttenberg im Ernstfall -militärische Auseinandersetzung- die oberste Befehlsgewalt hat.)  Denn durch wen könnte so eine Erkenntnis bekommen? Na klar: durch einen ausgebildeten Systemischen Management Coach(SMC)® auf der Basis der Hamburger Schule. Wer differenzierte Lösungsalgorithmen hat, landet halt nicht in der Jauchegrube.

Das Ende der Qualität im Coaching, Teil 6 – die Forschung

Die Forschung
Neben der der Hamburger Schule gibt es noch die FCG Forschungsstelle Coach Gutachten an der Helmut Schmidt Universität in Hamburg. Werden die dort veröffentlichten Gutachten gelesen, so scheint für den Betreiber Tiefenpsychologie (was auch immer das genau ist)  ein wichtiges Thema im Zusammenhang mit Qualität zu sein. Wie  das genau bewertet wird und wodurch der Maßstab für Coaching der FCG wissenschaftlich legitimiert ist, ist dem Autor dieses blogbeitrags, der selbst dort begutachtet wurde, völlig unklar.
Allgemein ist in der Forschung weder ein einheitliches Coachingverständnis zu identifizieren noch Strukturen, die eine Differenzierung des Themas erlauben. Die Forscher erforschen, was sie glauben unter Coaching zu verstehen.

Die Hamburger Schule beschreibt alle Zusammenhänge Ihres theoriebasierenden Coachingverständnisses und macht  sich damit vergleichbar oder auch erforschbar.

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