Archive für 1.3.2011

Das Ende der Qualität im Coaching, Teil 4 – die Supervisoren

Supervisoren
Bevor der Hype Coaching einsetzte waren Supervisoren meist in Non Profit Organisationen unterwegs und stellten aus Ihrer Perspektive Abweichungen von einem möglichen Ideal fest. Diese Abweichungen wurden mit den Betroffenen diskutiert und Änderungen initiiert. Dafür waren die Supervisoren gut ausgebildet – sie hatten einen Maßstab. Seit einigen Jahren beanspruchen die Supervisoren auch das Thema Coaching für sich. Entweder als Coach selbst oder aber als Supervisor für Coachs (siehe Beitrag Dr. Meier Allmachtsphantasien). Um einen Coach zu supervidieren benötigt der Supervisor ein konkretes Verständnis von Coaching bzw. des zu supervidierenden Coachingansatzes. Nur so können beobachtete Abweichungen auch begründet werden. Gegenwärtig ist es modern zu schreiben „der Coach wird supervidiert“. Das Qualitätsverständnis eines Supervisors beruht grundsätzlich auf dem Coachingverständnis des Supervisors.

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