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	<title>Kommentare zu: Ich könnte ja die Lust verlieren&#8230;..</title>
	<link>http://blog.hamburger-schule.net/2009/07/04/ich-konnte-ja-die-lust-verlieren/</link>
	<description>Coaching blog  - basierend auf der Erklärungssystematik der Hamburger Schule</description>
	<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 02:44:04 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: ualbrecht</title>
		<link>http://blog.hamburger-schule.net/2009/07/04/ich-konnte-ja-die-lust-verlieren/#comment-3729</link>
		<author>ualbrecht</author>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 21:36:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://blog.hamburger-schule.net/2009/07/04/ich-konnte-ja-die-lust-verlieren/#comment-3729</guid>
		<description>Hallo Herr Dr. Meier,

über Ihren Satz "Schöner ist es doch, wenn die Anderen Frust haben und ich Lust auf meine Missionarstätigkeit in Sachen Coaching nach den Erkenntnissen der Hamburger Schule fröne" habe ich ein wenig geschmunzelt.

wie passt eine Missionarstätigkeit zu der Ethik der Hamburger Schule? So wie ich das verstanden habe, basiert sie darauf, dass eine Coachingbeziehung von Toleranz lebt und der Coach den Coachee dabei begleitet, entscheidungsfähig zu werden (ohne Tipps zu geben und dergleichen). Das setzt ja die Grundannahme voraus, dass Menschen über Ressourcen verfügen und sie selbst darüber Bescheid wissen, was für sie "gut" ist - nach ihrem Bezugsrahmen.

Nun gibt es auf dem Markt Menschen, die sich "Coach" nennen und ganz anders arbeiten als es die Hamburger Schule lehrt. Ihr Statement dazu ist "Selbstdarsteller, Besserwisser und schlicht dumme Menschen, die sich da zum Teil tummeln. Schade, daß sich so was Coach nennen darf."

Auf der anderen Seite stehen Klienten. Einige fragen die Dienstleistungen dieser "Selbstdarsteller, Besserwisser und schlicht dummen Menschen" nach und sind vielleicht zufrieden, andere sind von deren Dienstleistungen vielleicht enttäuscht. 

Als Beraterin erfahre ich manchmal auch von meinen Kunden, dass sie vorher bei einem Coach waren und sie es teilweise ziemlich daneben fanden, was er mit ihnen veranstaltete. Dann verspüre ich auch schon den Impuls, sauer auf diesen "Coach" zu sein, der meinen Kunden so "Sch... behandelt" habe. Allerdings rufe ich mich auch selbst zur Ordnung - der Klient hat ja von alleine erkannt, dass das Coaching ihm nichts bringt und er brach es ab. Seine Ressourcenverfügbarkeit war also vorhanden. Darüber hinaus haben Klienten ja auch noch ein soziales Umfeld (Familie, Freunde), das nach seiner Einschätzung fragen können.

Intelligente Menschen (das sind Coachees in der Regel, anderenfalls wären sie nicht coachingfähig) merken sich die Verhaltensmuster der "Coachs", mit denen sie nicht zufrieden waren und entwickeln auf dieser Basis eine Art Frühwarnsystem, damit sie nicht auf den gleichen Typ "Coach" wieder hereinfallen.

Vielleicht ist es ziemlich ketzerisch, was ich jetzt schreibe - ich denke, dass Klienten recht gut selbst beurteilen können, was für sie subjektiv ein "guter Coach" ist. Auch und gerade nach einer negativen Erfahrung, da sie dann besonders achtsam mit dem Thema Coaching umgehen.

Das ist mir zu Ihrem Beitrag eingefallen :-).

Herzliche Grüße,

Ute Albrecht</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Dr. Meier,</p>
<p>über Ihren Satz &#8220;Schöner ist es doch, wenn die Anderen Frust haben und ich Lust auf meine Missionarstätigkeit in Sachen Coaching nach den Erkenntnissen der Hamburger Schule fröne&#8221; habe ich ein wenig geschmunzelt.</p>
<p>wie passt eine Missionarstätigkeit zu der Ethik der Hamburger Schule? So wie ich das verstanden habe, basiert sie darauf, dass eine Coachingbeziehung von Toleranz lebt und der Coach den Coachee dabei begleitet, entscheidungsfähig zu werden (ohne Tipps zu geben und dergleichen). Das setzt ja die Grundannahme voraus, dass Menschen über Ressourcen verfügen und sie selbst darüber Bescheid wissen, was für sie &#8220;gut&#8221; ist - nach ihrem Bezugsrahmen.</p>
<p>Nun gibt es auf dem Markt Menschen, die sich &#8220;Coach&#8221; nennen und ganz anders arbeiten als es die Hamburger Schule lehrt. Ihr Statement dazu ist &#8220;Selbstdarsteller, Besserwisser und schlicht dumme Menschen, die sich da zum Teil tummeln. Schade, daß sich so was Coach nennen darf.&#8221;</p>
<p>Auf der anderen Seite stehen Klienten. Einige fragen die Dienstleistungen dieser &#8220;Selbstdarsteller, Besserwisser und schlicht dummen Menschen&#8221; nach und sind vielleicht zufrieden, andere sind von deren Dienstleistungen vielleicht enttäuscht. </p>
<p>Als Beraterin erfahre ich manchmal auch von meinen Kunden, dass sie vorher bei einem Coach waren und sie es teilweise ziemlich daneben fanden, was er mit ihnen veranstaltete. Dann verspüre ich auch schon den Impuls, sauer auf diesen &#8220;Coach&#8221; zu sein, der meinen Kunden so &#8220;Sch&#8230; behandelt&#8221; habe. Allerdings rufe ich mich auch selbst zur Ordnung - der Klient hat ja von alleine erkannt, dass das Coaching ihm nichts bringt und er brach es ab. Seine Ressourcenverfügbarkeit war also vorhanden. Darüber hinaus haben Klienten ja auch noch ein soziales Umfeld (Familie, Freunde), das nach seiner Einschätzung fragen können.</p>
<p>Intelligente Menschen (das sind Coachees in der Regel, anderenfalls wären sie nicht coachingfähig) merken sich die Verhaltensmuster der &#8220;Coachs&#8221;, mit denen sie nicht zufrieden waren und entwickeln auf dieser Basis eine Art Frühwarnsystem, damit sie nicht auf den gleichen Typ &#8220;Coach&#8221; wieder hereinfallen.</p>
<p>Vielleicht ist es ziemlich ketzerisch, was ich jetzt schreibe - ich denke, dass Klienten recht gut selbst beurteilen können, was für sie subjektiv ein &#8220;guter Coach&#8221; ist. Auch und gerade nach einer negativen Erfahrung, da sie dann besonders achtsam mit dem Thema Coaching umgehen.</p>
<p>Das ist mir zu Ihrem Beitrag eingefallen :-).</p>
<p>Herzliche Grüße,</p>
<p>Ute Albrecht</p>
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